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Der
Pfarrhof von Bernhardsthal |
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Ein erstes Bild unseres Pfarrhofs um 1910 lässt noch einen sehr hohen Baumbestand sowie eine Weinecke erkennen. Der Eingang in den Pfarrhof war auf der rechten Seite:
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![]() Pfarrhof um 1960 |
Sofort nach Antritt 1938 ließ Pfarrer Bernhard Kisling den Pfarrhof auf eigene Kosten (12.867 RM) umbauen und die alten Bäume im Kirchenpark durch junge Linden ersetzen. Die Fassade blieb dann bis 1992 unverändert. Die viel bewunderte Silbertanne fiel einer zu nahe verlegten Leitung zum Opfer, mehrere Neupflanzungsversuche scheiterten bis 1999. Ab Weihnacht 1954 war sie zur Weihnachtszeit mit elektrischen Kerzen beleuchtet. Unterhalb der Baumkrone befand sich eine Krippe. 1958 wurde unter Pfarrer Steffler die morsche Holzveranda im Pfarrhof abgebrochen und auch die in den Hof hinabführende gemauerte Stiege weggerissen. Durch Aushub der Erde wurde das Stiegenhaus um ein Stockwerk nach unten fortgesetzt. An die Stelle der Veranda wurde ein Anbau in Stockwerken errichtet: im Kellergeschoß eine kleine Waschküche - im Erdgeschoß eine Veranda, die im Winter für Blumen und im Sommer als Speisezimmer Verwendung findet; im Obergeschoß ein gleich großer Raum für Blumen. Im Kellergeschoß wurde ein Zugang zum Keller und als Ausgang in den Hof ein gedeckter Gang errichtet. Vom Hausgang wurde ein Fenster auf eine Tür erweitert; durch diese kommt man auf die Terrasse (= Abdeckung des genannten Ganges); von dieser kann man über einige Stufen absteigend in den Hof, in das Pfarrheim oder auch zur Kirche gelangen. Diese Arbeiten haben nicht nur Geld sondern dem Pfarrer und seinen Helfern viel Mühe und Schweiß gekostet. Vieles ist aber damit schöner und praktischer geworden.(Zitat Gedenkbuch S 415) Vom 1. Juni bis 1. Sept. 1969 fand unter Pfarrer Ponweiser die nächste Generalreparatur des Pfarrhofes statt. Die Fußböden in den nicht unterkellerten Parterreräumen waren teilweise vermorscht und wurden durch Betonfußboden mit Filzbelag versehen, im 1. Stock wurde Parkett verlegt und versiegelt. Die meiste und langwierigste Arbeit bereitete die Installierung einer Zentralheizung (mit Gas befeuert), die meterdicken Mauern mußten durchbrochen werden. Da die Gasheizkörper im Pfarrhof nicht zündgesichert waren (2 Gaskonvektoren vom Pfarrhof wurden im Pfarrheim wieder eingebaut) und somit den Vorschriften nicht entsprachen, war die Sanierung der Heizung im Pfarrhof unbedingt erforderlich. Vom Bauamt wurde zu einer Zentralheizung geraten, da Konvektoren ähnliche Kosten verursachen und eine Zentralheizung für den im Parterre feuchten Pfarrhof von Nutzen ist. Im 1. Stock mußte das Wasser erst eingeleitet werden., die Kanalisation saniert bzw. neu installiert werden. Die elektr. Installation wurde erneuert. Ein Badezimmer wurde in 1. Stock eingerichtet, dafür ein Abstellraum als Fremdenzimmer adaptiert. Die nächste sichtbar notwendige Generalrenovierung des Pfarrhofes erfolgte 1992 -1994. Die auffallendsten Veränderungen sind die ungewohnte Farbe, die Entfernung der schmiedeeisernen Fenstergitter und, hofseitig, die Umgestaltung des unter Hw. Steffler erfolgten Verandaausbaus:
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