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Ausstattung:
Der Kreuzweg |
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Grund einer testamentarischen Verfügung der im Jahre 1828 ledig verstorbenen
Maria Hrab sollte der Erlös vom Verkauf ihres Hauses (Nr. 126) zur
Anschaffung von Kreuzwegbildern für die Kirche verwendet werden.
Der Zistersdorfer Maler Josef Radhammer erhielt 1830 den Auftrag, sie
zu malen, und bekam dafür 345 Gulden Wiener Währung, der Tischler
für die Rahmen 35 Gulden. Die Bilder waren zwar keine besonderen
Kunstwerke, bildeten aber immerhin durch fast hundert Jahre den hauptsächlichsten
Schmuck der Kirche. Hiezu ein bemerkenswerter Streit, zitiert nach den
Regesten zur Geschichte der Pfarre Bernhardsthal: Erst im Jahre 1842, als die Kirchenvorsteher von der Staatsbuchhaltung wegen der Stiftungsfassion gedrängt, um eine definitive Entscheidung beim Konsistorium in dieser Angelegenheit ansuchten, ward der Consens ertheilt, da überhaupt seit dem Jahre 1837 das Verbot der Kreuzwegandachten sistirt sei. Im Jahre 1926 entschloß sich Pfarrer Bock zur Anschaffung eines neuen Kreuzweges und hatte nach eigenen Angaben eher Kopien eines bekannten Kreuzwegs im Sinn. Er nahm, über Vermittlung der fürstlichen Baukanzlei, mit Professor Rudolf Bacher von der Akademie der bildenden Künste in Wien Verbindung auf, und dieser besichtigte die Bernhardsthaler Kirche. Es wurde folgender Plan festgelegt: "Meisterschüler der Akademie sollten unter der Aufsicht Professor Bachers die Bilder entwerfen und ausfertigen, jedoch so, daß jeder der jungen Künstler eine gewisse Freiheit in Komposition und Farbe behielt. Es entstanden auf diese Weise vierzehn Kunstwerke, in manchen Dingen voneinander verschieden, in der Hauptsache ein Ganzes." (Franz Hlawati, S. 96.) Nicht weniger als die Schaffung eines neuen richtungweisenden Stils für dieses Thema war beabsichtigt und wurde auch von der Öffentlichkeit so gewürdigt. Die 14 Kreuzwegbilder wurden in den Jahren 1926 bis 1928 auf der Akademie der bildenden Künste in Wien unter der Leitung des Professors Bacher durch folgende junge Akademiker gemalt: |
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